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Vorbereitungen Vorspiel - Sammlung aus der Praxis

Üben ...Schwere Stellen

Schwersten Ton (natürlich Notennamen wissen!) der schwersten Stelle zuerst üben, richtiger Strich, richtige Bogenstelle, richtiger Fingersatz, richtige Lautstärke, richtiges Vibrato usw.

Dann einen davor- oder hintanhängen. Jeder Ton muss mal Anfangston sein. Jeder Ton muss mal Schlusston sein.

Dann wieder komplett und rhythmisch korrekt, aber langsam

Vor Aufgängen: Links leicht, eher wenig Bogen. Du willst eigentlich woanders hin.

Je höher die Töne, desto mehr Bogen (Faustregel mit Ausnahmen!)

Schwere Stelle anspringen, ohne Vorbereitung spielen, nur eine Chance..

Üben...Technik:

Behalte deine Daumen im Gefühl, ob sie noch lebendig sind.

Links: Lagenwechsel werden aus dem Rücken via Daumen ausgeführt. Der Spielfinger ist für die Feinjustierung.

Bleibe bewegungsbereit. Ein beweglicher Körper kann die Anweisungen deines inneren Ohres umsetzen. Er garantiert dir gute Töne, viel eher als das Auge oder ein Sichfestklammern am alten Ton.

Tonleiterüben als tägliche Routine löst viele Probleme im Vorfeld! Auswendig, langsam, ganzer Bogen, vor jedem Ton wissen, wie er heißt, Vibrato, sauber, Lagenwechsel ohne Miau.

Üben...Durchspielen

Durchspielen (eher langsam, sehr rhythmisch (Metronom!), eher laut, am Steg).

Nicht:Versuchen, ob's klappt. Sondern: So spielen, dass es klappen muss.

Beim Üben: Streng mit sich sein.

Beim Vorspiel: Pfuschen, was geht, Eindruck schinden, großzügig mit sich sein.

Vorausdenken üben. Üben, wo während des Vorspiels die Augen sind. Wegschauen vom Notenbild und wieder finden üben.

Eilen vermeiden, bremsen üben. Die Bremse heißt z.B.: Mehr Bogen, Finger links höher heben.

Termin mit Uhrzeit festlegen (Heute 18.00 Uhr usw.), Konzert simulieren (nur eine Chance, Aufnahme,...). Reparaturen erst danach.

Vor dem Vorspiel:

Gut sitzen: Stachel feststellen. Cello darf nicht rutschen oder wackeln. Wenn du da nicht ganz sicher sein kannst, bist du nicht frei.

Platz schaffen, Raum einnehmen. Du machst was Wichtiges.

Während des Vorspiels:

Immer an den nächsten Ton, die nächsten Töne denken. Niemals beurteilen, was man gerade gemacht hat. Die Vorstellung muss stärker sein.

Das Kommando behalten. Chef bleiben, auch wenn alles sich anders anfühlt und anders klingt, als man gedacht hat.

Leistungsbewertung:

Deine Leistung wird möglicherweise beurteilt, aber nur deine Cello-Leistung zu einem bestimmten Zeitpunkt. Das ist ein winziger Ausschnitt deiner Person, und du entscheidest selbst, wie viel oder wenig Bedeutung diese Bewertung für dich hat. Für dich zählt immer nur der Vergleich mit dir selbst vor ....Monaten.

 

 

 

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