Christian Schmitt-Engelstadt

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Johann Walter: Geystliches Gesangbüchlein ("Chorgesangbuch")

Neuausgabe (Chr. Schmitt-Engelstadt) nach dem Zweitdruck Worms 1525

Die 1524 erstmalig in Wittenberg erschienene Choräle- und Motettensammlung des Freunds und Beraters von Martin Luther und "Urkantors"

der lutherischen Kirche erfuhr ein Jahr später einen Nachdruck in der Wormser Werkstatt Peter Schöffers d.J. . Sie enthält 43 meist 4- und

5stimmige, z.T. mit großer Kunstfertigkeit ausgearbeitete Choralsätze und lateinische Motetten. Gut die Hälfte der gesamten Liedproduktion

Martin Luthers liegt den Choralsätzen zugrunde. Luther selbst verfasste ein Vorwort, das auch in der Wormser Ausgabe enthalten war.

Das Geystliche Gesangbüchlein gehört zu den ersten protestantischen Gesangbüchern und ist das erste Werk der mehrstimmigen evangelischen

Kirchenmusik. - Die fünf Stimmbücher des Wormser Zweitdrucks sind vollständig erhalten. Auf ihrer Grundlage ist Anfang April 2017 im Verlag Dohr Köln

eine neue praktische Partiturausgabe mit den vollständigen Liedtexten erschienen.

 

Wendelin Weißheimer: Nachts

für Singstimme und Klavier

Erstveröffentlichung (Chr. Schmitt-Engelstadt)

Eine frühe Liedkomposition (nach einem Sonett von Emanuel Geibel) des rheinhessischen Komponisten und Dirigenten (1838 - 1910), mit der dieser sich

1859 erfolgreich als Privatschüler bei Franz Liszt bewarb. Grundlage der im Mainzer Are-Musikverlag erschienenen Ausgabe ist ein im Osthofener Weingut

Steinmühle aufbewahrtes Manuskript.

 

Friedrich Gernsheim: Sonate e-Moll op. 87 für Violoncello und Pianoforte

Erstausgabe (Chr. Schmitt-Engelstadt)  Mit einer Einführung von Dr. Sandra Ehses

Das 1914 entstandene Werk des in Worms gebürtigen Komponisten erschien im Januar  2014 im Erstdruck im Verlag Dohr Köln. Editionsgrundlage

war eine Kopie des im Archiv der Berliner Akademie der Künste befindlichen Originalmanuskripts. - Nachdem Gernsheim die 1906 entstandene

und bereits von ihm als Nr. 2 geführte Cellosonate op. 79 (die in ihrer Eröffnung eng an das Cellokonzert op. 78 angelehnt ist) verworfen hatte,

machte er sich noch einmal - unter teilweiser Verwendung von Material aus op. 79 - an die Komposition der Sonate op. 87. Sie stellt sich als reifes,

souveränes Alterswerk dar, das noch voll und ganz der romantischen Klangwelt verpflichtet ist.

"Ein schönes Stück Musik ..." - Rezension in: Das Orchester 9/2014

Bedeutende Erstausgabe - Rezension in: Schweizer Musikzeitung 3/2015

 

Robert Schumann: 4 Fugen für Orgel

Orgelbearbeitung (Chr. Schmitt-Engelstadt) nach den 4 Fugen für Klavier op. 72

Schumanns wenig beachteter Fugenzyklus erweist sich auch und gerade auf der Orgel als ungemein reizvoll. Am Originaltext wurden nur wenige

Änderungen vorgenommen, dennoch erscheint die Musik - fernab von akademisch-trockener Fugen-Gelehrsamkeit - als äußerst orgelgemäß.

"Diese vier bisher kaum bekannten Fugen Schumanns für Klavier sind im gleichen Zeitraum wie die Werke für Pedalflügel bzw. Orgel entstanden

und weisen durchaus eine stilistische Nähe zueinander auf. Christian Schmitt-Engelstadt hat sie vorbildlich, mit nur geringfügigen Eingriffen, für

die Orgel eingerichtet, und man ist erstaunt, wie gut sie sich für diese Darstellung eignen. Natürlich wird nicht jedes sfz umsetzbar sein; hier ist

agogisches und artikulatorisches Geschick des Interpreten gefragt. Eine schwellbare Orgel allerdings ist wünschenswert. Diese hochstehenden Stücke

erweitern in dankenswerter Weise das Schumann'sche Oeuvre für die Orgel sowie das romantische Repertoire der Zeit."  Musik im Bistum Limburg 1/2011

 

J.S. Bach: Sonata in G für Orgel á 2 clav. et ped.

Orgeltranskription (Chr. Schmitt-Engelstadt) nach der Sonata Nr. 1 für Viola da gamba und obligates Cembalo G-Dur BWV 1027

Das Werk existiert auch als Sonata für 2 Flöten und B.c. BWV 1039; von den ersten beiden Sätzen und dem letzten Satz sind auch zeitgenössische

Orgeltranskriptionen überliefert. - Abgesehen von gelegentlichen Oktavierungen orientieren sich die beiden Manualstimmen ausschließlich an der

Textgestalt der Gambensonate. Die linke Hand des Cembalos findet ihre Entsprechung in einer über manche Strecken virtuosen Pedalpartie, die die

Originalstimme in pedalgemäße Figuren übersetzt.